Atelierschule
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Atelierschule Zürich

„Die Atelierschule Zürich will eine Schule sein, an der Schülerinnen und Schüler in Offenheit für materielle und spirituelle Dimensionen die Welt und das eigene Selbst entdecken können.“
Leitlinien Atelierschule

 

Die Atelierschule Zürich wurde 2003 gegründet als gemeinsame Mittelschule der Rudolf Steiner Schule Sihlau und der Rudolf Steiner Schule Zürich. Standort zusammen mit der Rudolf Steiner Schule Zürich ist die Plattenstrasse an zentraler Lage in Zürich. Die Schule setzt ein neues Schulkonzept um. Die integrativen Bildungsgänge führen zur Hochschule (Maturität nach 13. Klasse) oder zu Anschlüssen an Berufsbildung, Höhere Fachschulen und Studienrichtungen von Fachhochschulen (Zertifikate IMS nach 12. Klasse).

 

Schulkonzept

„Sie muss gewissermassen als etwas frei aus dem Menschen entstehendes sich entwickeln: die Werkliebe, die Arbeitsliebe, die Liebe zu dem, was man auch selber tut.“
Rudolf Steiner

 

Im Mittelpunkt der Schule steht die Entwicklung der schöpferischen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler, die an der Mittelschule eine Grundlage für ihr lebenslanges individuelles Lernen legen. Die Atelierschule strebt mit ihrem Bildungskonzept an, systematisch den Aufbau verschiedener Lernformen zu fördern:

  • Breites Unterrichtsspektrum in den allgemeinbildenden Fächern “
  • Ateliers als Schwerpunktfächer mit projektbezogenen Lern- und Arbeitsformen
  • Praktika in der Arbeits- und Kulturwelt ausserhalb der Schule.
  • Selbständige Projektarbeiten

Die Umsetzung des Schulkonzepts steht am Anfang und wird ständig weiter entwickelt und evaluiert.

 

Integrative Mittelschule (IMS)

„Die traditionelle Definition von Intelligenz schränkt unseren Blick sehr stark ein, weil sie eine bestimmte Art schulischer Leistungen so auffasst, als seien darin alle menschlichen Fähigkeiten eingeschlossen. ... Mein Verständnis von Intelligenz war entscheidend von der Vorstellung bestimmt, dass es sich um ein Lebewesen handelt, das mit sechs, sieben oder einem Dutzend Intelligenzen ausgestattet ist.“
Howard Gardner

 

In Übereinstimmung mit der international mit Erfolg praktizierten Erfahrung der Waldorf- oder Rudolf-Steiner-Schulen lernen an der Atelierschule Schülerinnen und Schüler verschiedener Bildungsgänge integrativ miteinander bis zum 12. Schuljahr. Zur Erlangung der Maturität schliesst eine 13. Klasse an. Allen Jugendlichen soll im Entwicklungsalter ein breites Bildungsangebot von der Mathematik über Musisch-Künstlerisches bis zu praktischen Werkstattarbeiten in den Ateliers offen stehen. Miteinander lernen verstehen wir als Bereicherung durch individuelle Begabungsvielfalt und nicht als Aufrichtung von Bildungsschranken.

 

Selbstverwaltung

„Die Bildung zur Menschlichkeit, die Menschenbildung und all ihre Mittel sind in ihrem Ursprunge und in ihrem Wesen ewig die Sache des Individuums... sie sind ewig nie die Sache der Zivilisation.“
Johann Heinrich Pestalozzi

 

Die Atelierschule Zürich ist eine freie, sich selbst verwaltende Einrichtung des Bildungslebens. Der Schulbetrieb wird vom Kollegium geleitet, seine Infrastruktur von einem Trägerverein als gemeinnütziges Bildungsangebot gefördert. Die Schule finanziert sich durch solidarische Elternbeiträge und Spenden. Sie versteht sich als autonome Bildungseinrichtung in der nicht-staatlichen Sphäre der Gesellschaft, die sich als freie Vertragsgemeinschaft partnerschaftlich organisiert.